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Wurzellos

Gedanken – Geschichten, Ich in Worten

Manchmal…..

Da ist er wieder,der Geruch aus vergangenen Tagen,
Er verdreht mir den Magen
Er macht aus mir ein kleines Kind
Und das so geschwind
das Raum und Zeit
erscheinen wie die Ewigkeit.

Was ist passiert,mit diesem glücklichen Kind?
Sein lachen,verschwunden mit dem Wind

Dieser bekannte Geruch klopft zunächst nur an die Stirn
und frisst sich dann in tief ins Gehirn.
Die Erinnerung wird wohl nie vergehen
Sie ist schmerzhaft,wie wehen

Eine schwere macht sich in mir breit
Ich ziehe es an,das Kleid der Dunkelheit
Ich bin wieder verschwunden
Und lecke alleine all die Wunden

Die Sehnsucht, Sehn-Sucht, sehn-sucht,
Egal wie ich es schreibe,
Ich weiß nicht was sie sehnlichst sucht
Es ist egal,denn ich verbleibe

Ich schaue in den Himmel,
Höre diese Stimmengewimmel,
Dann hebt sich eine Stimme hervor,
Ich höre sie,ganz nah an meinem Ohr.

Die Stimme der Angst,sie ist da
Panik ist ganz ganz nah
Dann entfliehe ich dem eigenen ich
Und dann,gibt es nur noch mich

Spiegel der Seele

Diesen Ort mit dieser Sagenumwobenen Brücke mag ich. Das Wasser ist nie gleich. So wie ich auch nie gleich an diesen Ort komme. Mal aufgewühlt,mal in Gedanken,mal traurig und mal guter Dinge. Manchmal scheint das Wasser mich zu spiegeln- mag sein,ich bilde es mir nur ein. Auf jeden Fall ist dieser Ort nie gleich.

Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Sonntag!

Nacht der Kirchen


Das Band der offenen Kirchen war gestern,so auch in unserer. Es ist für mich ein wunderbarer Ort. Gestern wurde die Kirche durch Gemeinde Mitglieder liebevoll gestaltet,so das sich Besucher wohlfühlen. Auch wenn weniger Menschen kamen als gehofft, so war es für uns ein schöner Abend.

Hier ein paar Eindrücke.


Von oben, der mehrfach umgestaltete ehemalige Flügelaltar.

Guten Morgen

Das Wasser im diesem Fluss bleibt immer in Bewegung. Es lässt sich nicht aufhalten. Egal was kommt,es fließt immer vorwärts.

Ich wünsche euch einen schönen sonnigen Sonntag!

Liebe Grüße

Dom, Museum, Sonne und Veränderungen 

Ich war wieder wandern und wollte euch ein paar Bilder zeigen. Da ich ebenso gerne fotografiere wie ich schreibe. Kirchen, Schlösser und das altertümliche haben es mir schon immer angetan. Die Sonne traut sich endlich hervor also mach ich es ihr gleich. 

Lücken… 

…. im Lebenslauf. Ja, wie erklärt man die? Personaler wollen Mitarbeiter langfristig einstellen. Dann sitze ich da und kann nur unzureichend die Lücken erklären. Ja, natürlich mag ich langfristig in einem Unternehmen arbeiten. Aber es kommen eben immer wieder Phasen… Solche in den es mir nicht gut geht, Phasen in den alles schwer fällt, das aufstehen, das essen, das arbeiten und manchmal fällt das atmen schwer. Die schwere ist so schwer, dass man sich wünscht einfach nicht mehr aufstehen zu müssen, nicht mehr essen zu brauchen, nicht zur Arbeit zu müssen und nicht mehr atmen zu müssen. 

Aber das kann man Personalern nicht sagen. Und egal was man sagt, es stellt sie nicht zufrieden. Sie wollen ja eben Beständigkeit. Ich kann das ja sogar verstehen. Also bin ich nun gezwungen, einer Arbeit nachzugehen, die mir nicht gut tut. Könnte ja froh sein, das ich Arbeit habe… Tja, aber bin ich nicht. Es geht mir nicht gut damit. Es ist nicht meine Welt. 

Es ist wie ein Teufelskreis aus dem ich nicht raus komme. Und, egal wie ich es drehe- ich kann es nicht ändern. Es macht mich wütend, und sauer und traurig. Ich kann doch verdammt noch mal nichts dafür. Ich habe es mir doch nicht ausgesucht, dieses Leben wurde mir auferlegt. Und zack – befinde ich mich wieder in der Vergangenheit und reflektiere mich, was mir nicht gelingt. 

Irrationale Gedanken suchen nach Fehlern in meinem kleinen ich. Rational schreie ich mich innerlich an, um mir immer wieder zu sagen : Ich bin nicht schuld! Es lag in der Hand erwachsener, deren Aufgabe Nein! Deren Pflicht es gewesen wäre mich zu schützen. Es war ihre Schuld, das sie es nicht Taten, das sie mir weh Taten und ihre Macht an mir demonstrierten war verdammt nochmal nicht meine Schuld. 

Dennoch, muss ich damit jetzt, hier und heute damit klar kommen.

Ich versuche es wirklich. Und manchmal vergesse ich es. Aber dann kommt es mit voller Wucht hoch. Dann kann ich nichts mehr. Wenn ich dann in den Spiegel schaue, sehe ich schuld, Scham und selbst zweifel. 

Es ist anscheinend ein langer, nicht endender Weg. 

Beständigkeit 

In letzter Zeit schlage ich mich mit vielen Erinnerungen in meinem Kopf rum. Einige sind gut, und einige sind schlecht. Vermutlich geht es jedem so. Jeder Mensch geht mit seinen Erinnerungen anders um. 

Wenn ich auf einige Erinnerungen Blicke werde ich traurig, weil diese Momente vorbei sind und nie wieder kommen. Andere Erinnerungen machen mich traurig, weil sie schrecklich sind und ich sie einfach nicht vergessen kann. 

Ich frage mich, wozu Erinnerungen gedacht sind? Wenn sie so oder so traurig machen. 

Dann fällt mir dieses ein, oder jenes. 

Mit ca. 17 Jahren war ich sauer auf Gott. Ich brach mit ihm, weil ich einfach nicht verstehen wollte warum er dieses oder jenes zu lassen kann. Wieso kann er Menschen die ich liebe zu sich holen, wenn ich es mir doch so sehr wünschte, selbst erlöst zu werden. Und wieso kann er Menschen die ich liebe zu sich holen, und die jenen die mich so sehr verletzten verschonen und weiter machen lassen? 

Bis heute habe ich darauf keine Antwort erhalten. 

Aber eines weiß ich. Ich habe auch mit meiner Mutter gebrochen, sie holte er darauf hin auch zu sich. 

Es gibt Menschen, die  Fragen mich, wie ich bei all dem, was meine Vergangenheit bereit hält für mich, noch immer glauben kann?Ich antworte dann, gerade deswegen glaube ich. Ohne Gott und meinen Glauben, hätte ich das alles nicht überlebt. Er war da, beständig an meiner Seite. Obwohl ich mit ihm brach, war er da. Meine Mutter? Nun, sie war nicht da als sie da war. Sie war nicht da, als sie nicht mehr da war. Sie war nicht da, als sie hätte da sein müssen. 

Ich aber bin nun da. Hier und jetzt. Mit all dem was ich bin. Oftmals Traurig und oftmals leer. 

Ich aber bin nun da. Hier und jetzt. Mit all dem was ich bin. Oftmals voller Lebenslust und oftmals voller Ideen. 

Beständigkeit. Die braucht man. Erst recht ein Kind. Eine konstante in seinem Leben. Gott hat vielleicht nicht die Monster vertrieben, aber manchmal half er, das sie kleiner wurden. 

Wieso irgendetwas Sinn macht? Ich weiß es nicht, noch nicht. Aber, es ist schon merkwürdig, die Sache mit dem Sinn. Fragt sich wohl jemand, dessen Leben Wunsch gemäß und vorbildlich verlief auch, warum? 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende 

Eindrücke

Gestern war ich spazieren, oder wandern. Ich weiß es nicht, ist die Länge der Strecke die man dabei zurück legt, ausschlaggebend dafür, ob ich nun wandern oder spazieren war? 

Ich laufe gerne, gestern waren es rund 30 km. Es war herrlich, ich bekomme dabei den Kopf frei. Dann versuche ich mir vorzustellen wie das für die Menschen im Mittelalter war, derren schnellste Art sich fort zu bewegen,  per Pferd und Kutsche geschah. 

Es war eben schön. Die Sonne hatte Kraft, ich hatte Kraft und meine vier beinige Begleitung ebenfalls. 

Und, viele sagten mir, ich werde es bereuen in den Osten zu ziehen. Wie ich denn das nur machen kann?! Tja, aber mir gefällt es hier. Ich habe hier den Abstand, den ich benötige. Vielmehr kann ich mir diesen hier nehmen. 

Ich vermisse auch nicht großartig etwas aus meiner Geburtsstadt. Den ein oder anderen Menschen schon, aber das ist OK. Ob man mich vermisst, keine Ahnung. Wohl eher nicht. Und das was ich wirklich vermisse, kann ich mir nur selber geben… 

Und noch ein paar Eindrücke. 

Ich liebe das Wasser, ich glaube ich war mal ein Fisch, oder sollte man einer werden. 

Und ich finde es immer beeindruckend wie viele Spuren die Vergangenheit hinterlassen hat. Was wohl in 150 Jahren mal von unserer jetzigen Zeit  noch erhalten ist? 

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag 

Nur ein Wort… 

Geflashed, getriggert, nur durch ein Wort

befindet sich mein Kopf an diesem Ort. 

Der Dämon der Vergangenheit, 

stets zur Gewalt bereit. 

Das sind solche Stunden

in denen ich umunwunden 

mit mir selbst kämpfen muss. 

So ersehne ich mir den Todeskuss

Ich laufe von hier bis dort, 

komme immer an diesen Ort

Dort wohnt das kleine ich, 

Und es schreit so fürchterlich

Wie es kauert  dort an  der Wand 

reiche ich meine Hand-

doch es sieht mich nicht, 

denn er steht dort, und es brennt kein Licht 

Es hält schützend die Hand vor den Augen 

es vermag nur dem Dämon zu glauben.

Ja,mein Kind

Ich kann es verstehen 

noch heute muss ich dieses Monster sehen

Es stahl dir deine Stimme in der Kindheit, 

sie wieder herausgeben, ist das Monster bis heute nicht bereit

Ja, mein Kind 

Deine Angst-ich kenne sie

es scheint, als verstürbe sie nie

Ja, mein Kind 

du darfst mir glauben 

Irgendwann- sehen wir es durch dieselben Augen 

Eines Tages ergreifst du meine Hand

und gemeinsam entfliehen wir dieser schweigenden Wand! 

Doch, der Dämon wird niemals verschwinden 

Vielleicht sehen wir ihn kleiner und am sich am Boden winden

Er hat seine Zeichen an uns hinterlassen 

Spuren die niemals verblassen. 

Erst wenn wir sterben, 

Wird wer anderes diese Dunkelheit erben. 


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